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Daytona rennstreckentauglich machen die xte

Verfasst: Mo 28. Dez 2020, 00:43
von bunterbo
Grüßt euch Freunde der Sonne,

ich baue grad meine H67 für die Rennstrecke um und bräuchte diesbezüglich Rat. Ich hab mir mal einen Kopf gemacht für die benötigten Teile und bitte um eure Erfahrungen, um Fehlkäufe zu vermeiden.
Die Karre will ich noch auf der Straße rumbewegen, deswegen will ich nicht alles rausbauen was man für die Renne nicht mehr braucht. (Klar, Scheinwerfer etc. kommen raus zum Rennstreckenbesuch)

Ich hab schon GBRacing Motordeckel, Kettenfinne und einen Hinterachsprotektor/ Ständeraufnahme.

Verkleidung

Erst dachte ich an Ricambi weil es günstig ist, aber das soll wohl so schlecht sein dass ich’s lieber lass, es sei denn, mich kann einer vom Gegenteil überzeugen.
Also wird die Wahl wohl auf SCR oder Sebimoto fallen. Das Heck soll offen, also mit Originalsitz funktionieren. Ich weiß dass es noch CRC gibt aber ich brauch jetzt nicht um € für Gewichtsersparnisse zu feilschen.
Sebimoto bzw. Blaha Racing bietet zzt. (wohl aber nicht mehr lange) einen gestaffelten Rabatt von 5-10-15%.

Kann man den Gleichrichter wieder auf seine alte Position hinhängen oder muss er zwingend unters Ram Air Kanal? Muss ich einen neuen Ram Air Kanal dazukaufen?

Ich hab schon Eazi Grip auf den nackten Tank, wenn eine Tankhaube dazu soll mach ich da auch eine drauf. Aber wie ist es mit Carbonecken? Machen die auf der Haube oder auf dem Tank mehr Sinn? Ist eine Tankhaube überhaupt empfehlenswert?
Damit ich’s richtig verstanden habe, sind Schnellverschlüsse notwendig, um Oberteil mit Unterteil zu verbinden, oder einfach nur sehr empfehlenswert?

-Kühler + Krümmerschutzgitter von Ketchup

-Fenderhöherlegung von Kobold

-Rahmenschoner, Schwingenschoner von Hehl (wenn sinnvoll)

-Auspuffschoner von Racefoxx

-Achsprotektor vorne von GBRacing oder GSG Moto

-Lenkanschlagbegrenzer von GSG Moto

-Ich habe zwar hochklappbare V Trec Hebel, aber welche Lenkerendgewichte/ Schleifer/ Hebelprotektoren sind empfehlenswert?

-Ich würd ja eigentlich gerne den Serien Rahmenprotektor weiterverwenden, oder gibt’s da bessere Alternativen?


Ich weiß, man soll sich vor dem ersten Mal ja nicht verrückt machen, aber jetzt hab ich grad die Zeit, um das herzurrichten, und will die Sommermonate nicht mit dem Rumschrauben verbringen. Und ganz ehrlich, lieber schleif mir nen Protektor für paarundvierzig € weg als dass ich teure Ersatzteile zu Brexitpreisen nachkaufen muss und in meiner teuren Freizeit einbauen muss.

Besten Dank im Voraus!

Re: Daytona rennstreckentauglich machen die xte

Verfasst: Mo 28. Dez 2020, 06:57
von Sordo
Die Originalen Rahmenschoner sind gut, sind aber Rahmenschoner und kein Überrollbügel. Tankecken auf jeden Fall, wenn du eine Tankhaube verwenden willst müssen die auf die Tankhaube denn drunter passen die nicht. Tankhaube wird dir aber auch bei aller Sorgfalt irgendwo den Tank verkratzt sollte der vorhandene noch makellos sein ist ein Rennstreckentank eine Überlegung wert.
Den Regler kannst unter dem Ramair oder mit einem Winkel am Geweih befestigen.
Deine Schutzteile sind alle Sinnvoll nur der Krümmerschutz ist überflüssig.
Thema Verkleidung,
Bei CRC ist Ramair und Schnellverschlüsse dabei und vormontiert bei den anderen nicht.
SCR hab ich noch anbaufertig incl. der Aussparungen für Rahmenschoner, Ramair, Schnellverschlüssen und einer Scheibe anbaufertig zu verkaufen.
Bilder kann ich dir per WhatsApp senden bei Interesse.
Grüße Ralf

Re: Daytona rennstreckentauglich machen die xte

Verfasst: Mo 28. Dez 2020, 14:45
von bunterbo
Ich bin's nochmal durchgegangen; ich denke Verkleidung Front oben + unten CRC; Heck, Frontfender und Tankhaube SCR und Fender hinten Sebimoto würde auch gehen, auch wenn's zusammengeschustert ist/ aussieht?
Der Reiz bei der CRC ist natürlich dass ich die 395€ ausgebe und alles dabei ist, außer die Scheibe, die ich schon hab. Außerdem sollen Qualität und Passform ja gut sein.

Preislich ist diese Konfiguration eigentlich auch ok, das gute bei der CRC ist dass es mehrere Teile sind die auch so zerlegbar und einzeln wieder erhältlich sind.

Re: Daytona rennstreckentauglich machen die xte

Verfasst: Sa 2. Jan 2021, 22:27
von bunterbo
Sordo hat geschrieben:
Mo 28. Dez 2020, 06:57
Sordo hat geschrieben:
Mo 28. Dez 2020, 06:57
Die Originalen Rahmenschoner sind gut, sind aber Rahmenschoner und kein Überrollbügel.
Mit Rahmenschoner/ Schwingenschoner meinte ich eigentlich die Carbondinger die man sich ans Alu befestigt. https://hehl-racing.de/shop/Rahmen-Schwingenschoner_41

Aber ich weiß nicht ob die Serien Rahmenprotektoren die du meinst was taugen oder es Besseres auf dem Markt gibt.

Sordo hat geschrieben:
Mo 28. Dez 2020, 06:57
Deine Schutzteile sind alle Sinnvoll nur der Krümmerschutz ist überflüssig.
Warum ist das so? Wenn ich das Motorrad auf die rechte Seite lege, ist doch der Auspuff direkt kaputt? https://www.racefoxx.com/Universal-Ends ... -Hexagonal Lieber der Protektor als der Auspuff

Zwei Fragen hätte ich noch, die mir die letzten Tage aufgekommen sind:
1. Wie sinnvoll ist ein extra Geweih für die Rennstrecke? Wenn man sich so hinlegt, dass das Original Geweih kaputtgeht, wird das Motorrad wohl auch so ein Totalschaden sein oder? Wie verhält sich das mit dem Aufwand, das Geweih hin und herzuwechseln?

2. Wie sichert man am geschicktesten die Ölablassschraube? Von vorner betrachtet ist rechts oben ein Stück extra Material der Ölwanne wo man von unten durchbohren kann, das ist aber doch sehr weit weg, das hab ich bei anderen Motorrädern besser platziert gesehen.
Eventuell eine Sicherung mit Schlauchschelle um den Ölfilter? Da wäre das Kabel der Lambdasonde im Weg

Re: Daytona rennstreckentauglich machen die xte

Verfasst: Sa 2. Jan 2021, 22:46
von Sordo
Die Rahmenschoner von Triumph schützen den Rahmen, die Carbon Teile helfen nur gegen optische Schäden durch den Kies. Einzige Alternative zu den Originalen sich die langen Dinger die wie bei anderen Herstellern verbaut sind aber da hätt ich immer bisdel Angst das die am Curb hängen bleiben und den Rahmen zerreißen oder beim stupfen Aufprall den Motor eindrücken ( hab ich schon gesehen).
Den auspuffschoner von Racefoxx hat bei mir nicht mal die Montage überlebt, wüsste nicht was der bei Bodenkontackt bewirken sollte.
Der Originale Auspuff der 13er ist das beste Schleifpad das man sich wünschen kann und mit Preisen unter 80€ bei eBay England nicht erwähnenswert.
Bei der Ölablassschraune einfach ein Loch durch das 6 Kant bohren , unter eine Ölwannenschraube den Sicherungsdraht mit einem Kabelschuh befestigen und den Draht mit einem Splint durch das Loch im 6 Kant stecken.
Geweih wechseln ist kein großer Akt, das originale ist auch nicht wesentlich teurer als ein Racing Geweih. Das originale ist aus Alu Guss und kann brechen während ein Alu Geweih meist einmal wieder gerade gebogen werden kann.

Re: Daytona rennstreckentauglich machen die xte

Verfasst: Sa 2. Jan 2021, 23:14
von Sordo
Das war ein Vorderradrutscher in Assen bei ca 70 Km/h.
Mit den nötigsten passiert nicht viel.
Nur Fußbremshebel war soweit verbogen das er getauscht werden musste.
Zwei Wochen später am NBR, wieder in einer Rechtskurve musste der Rahmendchoner etwas mehr arbeiten und der Fußbremshebel war wieder hinüber.
Den sollte man also immer als Ersatz dabei haben.

Re: Daytona rennstreckentauglich machen die xte

Verfasst: Sa 2. Jan 2021, 23:22
von bunterbo
Eieiei! Auch noch mit Straßenverkleidung und Blinker!
Sordo hat geschrieben:
Sa 2. Jan 2021, 22:46
Bei der Ölablassschraune einfach ein Loch durch das 6 Kant bohren , unter eine Ölwannenschraube den Sicherungsdraht mit einem Kabelschuh befestigen und den Draht mit einem Splint durch das Loch im 6 Kant stecken.
Wie meinst du das genau mit Kabelschuh? Die Entfernung wäre ja dieselbe wie zu dem eingegossenen Tab.

Außerdem: Taugen die Serienfußrasten was oder sind Rastenanlagen aus dem Zubehör eine sinnvolle Investition, wenn auch für die Zukunft?
Ich nehme an, 1x jeweils Serienrasten und Serienlenker als Ersatzteile mitnehmen sind wichtig, falls die abbrechen? Weil die sich ja recht flott vor Ort austauschen lassen?

Re: Daytona rennstreckentauglich machen die xte

Verfasst: Sa 2. Jan 2021, 23:37
von Sordo
Ja, die Entfernung ist groß aber viel dichter ist da ja keine Möglichkeit und es geht ja nicht darum das sich die Schraube nicht lösen kann sonder das sie wenn sie sich gelockert hat nicht rausrappeln kann und mehr als 1/4 Umdrehung wäre so nicht möglich.
https://www.conrad.de/de/p/klauke-65010 ... 4uEALw_wcB
Serien Fußrasten sind für die Anfänge OK sind recht hoch angebracht. Die Maschine auf den Bildern gehört meiner Frau, da würden die beim normalen Fahren niemals den Boden berühren.
Ich habe die Zubehör von Triumph aber die gibt es nicht mehr. Mit anderen hab ich keine Erfahrungen.
Rasten lassen sich schnell tauschen, Lenkerstummel auch wenn du einen Zentralständer oder vorne unterm Lenkkopf aufbocken kannst sonst ist blöd.

Re: Daytona rennstreckentauglich machen die xte

Verfasst: Fr 15. Jan 2021, 19:44
von bunterbo
2 Nachbrenner hätt ich noch:

1. Macht ein Deckel mit höherem Öffnungsdruck Sinn, z.B. der von UK Race Support? Der Deckel sollte doch die Schwachstelle des Kühlsystems sein, damit der Kühler selber nicht platzt?
2. Zurzeit fahre ich noch Serien Bremsbeläge. Haben noch genug Restdicke drauf. Anschaffen würd ich aber gerne einen extra Satz als Reserve, den ich schnell einbauen kann wenn die weg sind. Welche Bremsbeläge sind für den Anfänger empfehlenswert? Idealerweise mit Straßenzulassung, es sein denn das verhält sich so wie die Thematik Straßenreifen auf der Rennstrecke. Original Bremsscheiben sind drauf. So aus dem Affekt hätt ich Brembo SA gesagt.

Re: Daytona rennstreckentauglich machen die xte

Verfasst: Fr 15. Jan 2021, 20:02
von Sordo
1. Kühlerdeckel hab ich auch von UKRS, machen das was sie sollen.
2. Wenn die auf jeden Fall StVO konform sein sollen fahre die originalen weiter, sind gut und auch nicht teurer.
Was bisschen mehr beißen soll hat auch meist keine Zulassung mehr.
Ich fahre EBC GPFAX 447hh auch auf der Landstraße.
Die haben keine Straßenzulassung, sind aber extrem gut. Stauben halt nur ein bisschen mehr als die originalen.
Wichtig ist halt rechtzeitig wechseln da die zum Ende heißer werden und die Bremswirkung deutlich geringer als bei neuen ist.

Re: Daytona rennstreckentauglich machen die xte

Verfasst: Mo 1. Mär 2021, 09:42
von bunterbo
Ein paar weitere Fragen tauchten bei mir auf:
Die Tankhaube hab ich von innen ausgeklebt mit Panzertape und die flutsche recht geschmeidig über den Tank. Muss ich die noch irgendwie festkleben/ festschrauben und wenn ja wie? Oder hält sie auch so?

Außerdem will ich als Ersatzteil die Teile Schaltstern/ Schaltwelle anschaffen, ich hab eine 13er R. Bei Triumphworld wird mir aber nicht ganz klar was ich bestellen soll.
Ich vermute T1194905 Ersatzteile-Kit, Arretierung Rad&Platte für 78€ ist das alte Teil und
T1194900 Platte, PIVOT, Gangschaltung das neue Teil für 41€ das somit zu bestellen wäre. Ist das denn überhaupt abwärtskompatibel?
Vielleicht auch T1190107 Baugruppe, Arretierung ARM für 19€.

Wie kann ich erkennen ob ich nicht bereits das neue Teil oder noch das alte Teil verbaut habe? Schaltprobleme hatte ich noch nicht.

Schaltwelle vermute ich T1190119 Baugruppe, Gangschaltung Welle für 142€.

Gibt es noch weitere sinnvolle Ersatzteile die man als Handvorrat haben sollte? Außer extra Fußrasten und Stummel.

Kann ich den Schalthebel am Kranz am Eingang zum Getriebe um ein paar Zähne verschieben, damit der Hebel etwas niedriger sitzt oder bekomm ich Probleme mit dem Quickshifter?

Re: Daytona rennstreckentauglich machen die xte

Verfasst: Di 2. Mär 2021, 01:03
von Sonic675R
bunterbo hat geschrieben:
Mo 1. Mär 2021, 09:42
Kann ich den Schalthebel am Kranz am Eingang zum Getriebe um ein paar Zähne verschieben, damit der Hebel etwas niedriger sitzt oder bekomm ich Probleme mit dem Quickshifter?
Es ist immer besser, die Schaltstange kürzer/länger zu schrauben. Wenn du da aber schon am Maximum bist, kannst auch die Verzahnung etwas versetzen. Optimalerweise steht die Schaltstange aber immer 90° zum Hebel an der Getriebeausgangswelle :wink:

Re: Daytona rennstreckentauglich machen die xte

Verfasst: Sa 6. Mär 2021, 22:04
von bunterbo
Sonic675R hat geschrieben:
Di 2. Mär 2021, 01:03
bunterbo hat geschrieben:
Mo 1. Mär 2021, 09:42
Kann ich den Schalthebel am Kranz am Eingang zum Getriebe um ein paar Zähne verschieben, damit der Hebel etwas niedriger sitzt oder bekomm ich Probleme mit dem Quickshifter?
Es ist immer besser, die Schaltstange kürzer/länger zu schrauben. Wenn du da aber schon am Maximum bist, kannst auch die Verzahnung etwas versetzen. Optimalerweise steht die Schaltstange aber immer 90° zum Hebel an der Getriebeausgangswelle :wink:
Habs grad gemacht; Man kann den Kugelkopf drehen, der am Hebel zur Schaltwelle (ich denke das meinst du mit Getriebeausgangswelle) sitzt. Man zieht den Kugelkopf ab, dreht die Sicherungsmutter ab indem man die Mutter mit einem 10er und den Quickshifter mit einem 11er kontert, und dreht den Kugelkopf bis die Höhe des Pedals passt.
Es ist so leicht, mich wundert's dass 1. ich nicht gleich drauf gekommen bin und 2. nicht im Benutzerhandbuch für den Endverbraucher vermerkt ist :roll: